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Werde, der du bist


Pindar, ~500 v.Chr.

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Werde, der du bist


Pindar, ~500 v.Chr.

Werde, der du bist

 

Manchmal sind bewusste und unbewusste Anteile unseres Wesens im Einklang, das Leben fliesst frei und unbeschwert, alles geht leicht von der Hand. Intuitiv setzen wir uns passende Ziele und erreichen diese fast mühelos. Wir sind gesund, erfüllt, ganz und voller Energie.

Es gibt aber auch Zeiten, in denen unsere bewusste Einstellung nicht mehr zur Ganzheit unseres Wesens passt. Wir verlieren den Zugang zu unserer inneren Stimme und übergehen sie solange, bis sie sich immer drängender über andere Wege mitteilt (Unzufriedenheit, Schmerzen, Schlafstörungen, etc.). In solchen Phasen stockt der Fluss des Lebens, die Welt ist dunkel und schwer, nichts will recht gelingen. Wir sind krank, unruhig, gespalten, antriebslos. Den Ausweg aus solchen Zeiten aber kennt nur die innere Stimme.

Wenn wir unsere innere Stimme wiederfinden, sie verstehen und ihr bewusst folgen, öffnen sich neue Horizonte. Schlummernde Seiten erwachen zum Leben. Das Bewusstsein erweitert sich. Der Blick verändert sich. Das Leben fliesst wieder. Wir sind gewachsen, sodass wir künftige Herausforderungen besser meistern. Wir sind etwas mehr "geworden, der/die wir sind".


Seit jeher kennt der Mensch diesen Zustand, verliert ihn und versucht, ihn wiederzufinden.
— M.-L. von Franz

Einzig das Unbewusste kann in solchen Momenten die Richtung weisen und den fruchtbaren, wohltuenden Tau hervorbringen.
— M.-L. von Franz